#queergebloggt: TheGunzlingerMum

Alleinerziehende werden oft unsichtbar gemacht. Bei dem Wort Familie fällt den meisten nicht nur das „klassische Bild der Kleinfamilie“ (Mutter, Vater, Junge, Mädchen) ein, sondern eben auch immer zwei Elternteile. Dabei gibt es sehr viele Familien in denen nur ein Elternteil präsent ist. Die werden davon aber nicht weniger Famile. Und wenn dieses Elter queer ist, werden sie auch nicht weniger queere Familie.

Heute stelle ich euch bei #queergebloggt eine wundervolle pansexuelle und panromantische alleinerziehende Mutter vor: TheGunzlingerMum. Ich habe sie über Twitter kennen gelernt und folge ihr schon eine Weile, inzwischen ist sie nach Berlin gezogen und wir haben uns angefreundet.

Sie schreibt sehr viel über Carearbeit, da sie nicht nur ihr Kind, das Krümelmonster, allein erzieht sondern auch ihre Mutter bis zu deren Tod vor einem Jahr gepflegt hat.


Deine Name/Pseudonym: Ich heiße Marika und blogge unter TheGunzlingerMum

Name des Blogs: TheGunzlingerMum

Der Blog existiert seit: Januar 2016, da war ich noch in Elternzeit und wollte einfach meine Gedanken ordnen und mich zu Themen äußern die mich beschäftigen, seitdem blogge ich mal mehr, mal weniger aktiv.

So sieht unsere Familienkonstellation aus: Ich bin alleinsterziehende Mama des vierjährigen Krümelmonsters und versuche meine Erziehung genderneutral zu gestalten.

Darum geht’s: Um das Leben als alleinerziehende Mutter, Trauerbewältigung, Tod, Rollenverteilung, die Entwicklung meines Kindes und Depressionen – eigentlich um alles was mich beschäftigt. Und auf Twitter schreibe ich auch sehr viel darüber, wie es ist alleinerziehend eine*n Partner*in zu finden.

Meine queeren Lieblingsblogs: FrauPapa lese ich gerne! Ich würde gerne mehr lesen, aber ich habe da noch nicht so den Überblick.

Das wünsche ich mir für queere Familienblogs: Ich würde gerne mehr über Familien lesen, die polyamorös leben oder generell andere Familienkonstellationen leben als 1-2 Elter*n + Kind(er). Und ich finde es schade, dass es, auch bei queeren Blogs, noch viel zu wenig genderneutrale Formulierungen gibt und viel zu wenig Wert auf geschlechtsoffene Erziehung gelegt wird.


Meine drei Lieblingsposts von TheGunzlingerMum:

Mama macht das schon: Hier berichtet sie über die Selbstverständlichkeit mit der Kinderfürsorge Frauen oder frauisierten Personen angelastet wird ohne Anerkennung als Arbeit zu erhalten

Mama ist müde: Das ist ein Bericht über die Depressionen von Marikas Mutter. Er ist lang und emotional und wichtig.

Irgendwas zwischen schwarz und weiß – mein Weg zur Pansexualität: Hier schreibt Gunzi darüber wie sie zur Selbstdefinition fand.

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#queergebloggt: mamamamakind

Nach der „Regenbogenmutti“ geht #queergebloggt heute in die zweite Runde.

Den Blog mamamamakind habe ich entdeckt, nachdem sie mir einen Like auf einen Artikel da ließen, habe mich da dann eine Runde festgelesen und lese jetzt immer wieder in unregelmäßigen Abständen alles was neu ist (und gerade ist es so, so spannend!). Ich bin sehr froh, sie euch vorstellen zu dürfen:

Weiterlesen „#queergebloggt: mamamamakind“

#queergebloggt: Regenbogenmutti

Wie angekündigt höre ich mit #12von12 auf und mache statt dessen ein neues (hoffentlich) regelmäßiges Format hier auf dem Blog: #queergebloggt – Queere Familienblogs stellen sich vor. Möge keiner sagen es gäbe uns nicht! Künftig wird es an dieser Stelle also immer einen kurzen Steckbrief eines queeren Familienblogs geben.

Den Anfang macht Regenbogenmutti, die bestimmt schon viele von euch kennen. Ich habe sie über ihre Frau kennen gelernt, mit der ich befreundet bin und lese ihren Blog inzwischen regelmäßig und gerne.

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Mama ist bi

Es ist #BiWeek!

Wer meinen anderen Blog oder mich kennt, der weiß es vermutlich: ich bin bisexuell. Ja! Trotz Mann, Haus, zwei Kindern, und einer relativ klassischen Rollenaufteilung.

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