„Du bist so schön entspannt.“ – Ich bin eine Glucke!

Mir wurde jetzt schon häufiger attestiert, dass ich ein enorm entspanntes Elter sei. Sogar von Seiten, von denen ich das nicht erwartet hätte. Seit das Kind da ist, hörte ich außerdem bereits des Öfteren, dass ich ja schon immer recht entspannt gewesen sei.

Dass ich mit dem Baby so entspannt bin, liegt an drei Dingen: 1.) am Sartographen, 2.) am Noob selbst, 3.) daran, dass ich gar nicht entspannt bin.

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Rezept: Frühstücksmuffins

Ich bin ja so ein Mensch dier zwar ein ausgedehntes leckeres gesundes Frühstück sehr schätzt aber in der Regel nicht zu sich nimmt. Morgens bin ich meist gerade so dazu in der Lage den Knopf der Kaffeemaschine zu finden und mir zwei Toasts zu schmieren oder eben Milch auf etwas Müsli zu kippen.

Also habe ich beschlossen für das Frühstück am Abend vorher zu backen.

Mitohne Zucker.
Muffins!

Die Vorteile liegen auf der Hand: Muffins sind einfach zu portionieren, können gut mitgenommen werden, sind schnell und simpel zu backen und tarnen sich außerdem als ungesundes Naschwerk.

Das Rezept ist beim Backen entstanden und basiert auf den Standard-Muffin-Rezepten die ich so im Kopf habe.

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Nicht ohne meine Hebamme

Die Hebamme ist die wohl einzige Person die nach einem Blick auf meine Vulvina attestieren darf, dass diese völlig reizlos sei. Denn natürlich geht es nicht um die Attraktivität meiner Vulvina sondern um die Wundheilung meiner Geburtsverletzungen.

Als der Sartograph und ich uns dazu entschlossen, dass es jetzt an der Zeit sei, mal loszulegen, hatten wir im Kopf die Angabe, dass es im Schnitt 6 Monate dauert bis es klappt… Pustekuchen! 1,5 Monate nach dem Entschluss war ich schwanger. Und tauchte sicherheitshalber noch zwei weitere Teststäbchen in meinen Urin. „Ist das wirklich wahr?“ war mein Gedanke.

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Vom Umgang mit rohen Eiern

Da stehe ich also am Wickeltisch. Vor ein paar Stunden bin ich Vater geworden und nun liegt mein Kind nackig vor mir und hätte gerne eine frische Windel.

Das erste Wickeln hat die Krankenschwester gemacht. „Hier an der Wand ist der Wickeltisch, einfach runter klappen. Feuchte Tücher. Windeln. Wickelhemdchen. Strampler.“ Sie zeigt jeweils kurz auf die entsprechende Ecke im Regal, greift dabei zu und wickelt routiniert unser Neugeborenes. „Schmetterlinge sind für die kleinen Babys, Hunde für die großen Babys. Bei Ihnen also Schmetterling.“ Ich nicke wissend und bemühe mich dabei, ihren wirbelnden Händen zu folgen. Kurz darauf liegt unser Schnurpsel wieder im Babybettchen und die Schwester verlässt das Zimmer. „Spätestens alle vier Stunden neu wickeln“ ruft sie mir noch über die Schulter zu. Weiterlesen „Vom Umgang mit rohen Eiern“

Von Wundertüten und wunden Tüten

Stillen ist toll.

Manchmal tut Stillen weh. Manchmal ist Stillen anstrengend. Manchmal ist Stillen nervig.

Aber Stillen ist immer auch toll.

Stillen gibt meinem Kind immer, was es gerade braucht (Nahrung, Geborgenheit, Ruhe,…). Beim Stillen kriege ich die tollsten Blicke von meinem kleinen Gnom. Für das Stillen habe ich immer alles dabei und im Zweifel kann ich es auch im Laufen, egal ob mein Spatz gerade in der Trage ist oder nicht.

Ich kenne mein Kind und weiß wann es an die Brust will

Unser kleiner Noob trinkt viel und oft, nubbelt aber auch oft nur rum. Wir haben keinen Schnuller, ich habe ja immer Brüste parat. „Muss Schnurpsel denn schon wieder trinken?“ höre ich oft. Ja, muss es. Und nein, wir müssen nicht auf das Schreien warten, ich kenne mein Kind und weiß wann es an die Brust will. Und du, lieber Besuch, bist vielleicht gerade der Grund dafür. Denn an meiner Brust betütscherst und bequasselst du das Baby nicht die ganze Zeit. Es kann sich ausruhen und erholen, nah bei seinem Elter sein.

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Morgen Besuch? Frischkäse-Torte!

Als frischgebackenes Elter ist eher wenig Zeit um einzukaufen und Gäst*innen zu verpflegen. Manchmal möchte eins eine*m/r Gäst*in aber doch etwas Selbstgemachtes anbieten und Frischkäse-Torte eignet sich wunderbar, wenn auch der Mann gerade keine Zeit hat etwas zu backen oder die Gäste lecker zu bekochen (Ich kann nicht [gut] kochen, das ist Papa-Aufgabe). Viele der Zutaten lassen sich längere Zeit lagern, die Zubereitung erfolgt schnell und einfach ohne Backen in 3*10 Minuten.

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Geschlechtsbestimmung? Nein, Danke!

Für mich war eines schon vor der Schwangerschaft klar: Nein, danke, ich möchte nicht wissen, was „es“ wird. Schnurpsels Papa wollte es erst gerne wissen, hat aber nach und nach verstanden warum ich so erpicht darauf war, das Genital unseres Kindes nicht in Erfahrung bringen zu lassen.

Alles was von uns oder von Verwandten und Freund*innen vor der Geburt besorgt wurde war weitestgehend „gezwungenermaßen geschlechtsneutral“. Bei der Babyausstattung heißt das vor allem, keine Kleidung mit Aufschriften wie „Little Princess“, „Daddy’s little girl“, „Cute Butterfly“ in Pink oder Pastell bzw. keine blau-grauen Kleidungsstücke mit Schriftzügen wie „Künftiger Fußballprofi“, „Rockstar“ oder „Bengel“. Versteht mich nicht falsch, wir besitzen Kleidung sowohl der einen als auch der anderen Art und ziehen unserem Kind auch beides an.

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