Offener Brief an die Barmer NRW & Krankenkassen im Allgemeinen

Hallo Barmer & ein Hallo auch an alle anderen Krankenkassen.

Anfang des Jahres hat Dänemark etwas Cooles gemacht. Sie haben Transsexualität von der Liste psychischer Erkrankungen entfernt. Das war nur ein symbolischer Schritt, aber einer in die richtige Richtung.

Denn die Transsexualität ist NICHT die Erkrankung.

Transsexualität kann zu vielen Problemen führen. Sie kann psychische Erkrankungen befördern und verstärken, aber sie ist keine Erkrankung.

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Fickt euch!

Über Sex und Penisse und warum wir mit unseren Kindern sprechen sollten

Mir wurde ein Artikel in die Filterblase gespült über Mädchen und deren Einstellung zum Sex. Darüber, dass viele schon zufrieden sind, wenn’s nicht weh tut. Und wenn ich sowas lese (bzw. höre, der Artikel bezieht sich auf einen Ted Talk), dann finde ich das gelinde gesagt zum Kotzen.

Dieser Artikel hat mich auf jeden Fall daran erinnert, dass ich schon ewig über etwas schreiben wollte, was mich unglaublich nervt:

Penisse.

Penisse gibt es in allen Formen, Farben und Größen, und sie haben alle eines gemeinsam: sie gehen mir auf den Wecker.

Genau genommen stören mich nicht die Penisse an sich, sondern die Darstellung von Penissen als Zentrum von Sex.

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#12von12 im Mai ’17

Heute: Viel draußen und Husten, Schnupfen, mimimi.

Heute vor einem Jahr saß ich mit meiner Hebamme im Sonnenschein und wir dachten, dass ich locker noch 10 Tage hätte, eher mehr… Naja aber erstens kommt es anders…

Jetzt aber zu den #12von12. Mehr wie immer bei Draußen nur Kännchen. Gibt bestimmt viel #blogfamilia heute. Na, bei uns nicht.

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Rosa und Glitzer sind für alle da

Ist ein Kind mit Vulva im Prinzessinnenkleid eigentlich ein Zeichen für Scheitern feministischer Erziehung? Den Eindruck erwecken Diskussionen in Gruppen häufig. Meine Gedanken dazu.

Bei der Beschäftigung mit „Genderkram“ fällt eines häufig auf: das reflexartige Ablehnen von Rosa und Glitzer, von Prinzessinnenhaftigkeit und allem was mit der „Mädchenschublade“ assoziiert wird. Und auch ich schrieb schon über meine Rosamüdigkeit.

Denn während es wie ein Ermächtigungsprozess erzählt und verstanden wird, wenn kleine Kinder die mit Vulva geboren wurden sich „jungstypisch“ verhalten, „Jungsklamotten“ tragen und „Jungsdinge“ mögen, ist es noch immer in den Augen vieler eine Abwertung, wenn kleine Kinder die mit Penis geboren wurden sich „mädchentypisch“ verhalten, „Mädchenklamotten“ tragen und „Mädchendinge“ mögen.

Ein Kind mit Vulva in Cargohosen, mit lockerem TShirt und ’ner Leidenschaft für Fußball? Saucool!

Ein Kind mit Penis in Kleid, mit Tiara und ’ner Leidenschaft für Puppenpflege? Wird das nicht schwul? Ist das nicht gefährlich für’s Kind? Macht es sich nicht lächerlich? Wird es womöglich kein „echter Mann™“?

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(Last Minute) Ostermitbringsel

Marmelade wie das Osterhäschen sie sicher selbst gern äße – aus Möhren.

Das nächste Wochenende ist Ostern, joar so schnell geht das. Da stehen oft Besuche bei Verwandten und Bekannten an und ein kleines Mitbringsel ist ja schon was Schönes.

Wir haben uns entschieden, Osterhäschenmarmelade zu machen!

Das geht flott, Kinder lassen sich gut einbinden und die ist echt lecker.
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Top 5 Netflix-Serien für Kleinkinder

Ihr habt einen Netflix Account und sucht Serien für 2-4 jährige? Dann seid ihr hier richtig.

Unser Kleinkind guckt manchmal gerne Serien. Manchmal sehr gern. Und manchmal gar nicht.

Mir ist es wichtig, dass die Serien keine sexistische Kackscheiße zementieren (tschüss Lauras Stern & diverse andere), keine Erwachsenen mit echt üblen Pädagogikansichten haben (tschüss Leo Lausemaus) und nicht alle (sprechenden) Figuren weiß sind (tschüss überwältigende Mehrheit der Serien).

Da bleibt nicht mehr soviel übrig.

Hier sind unsere Top 5  der Serien für 2-4 Jährige, die nicht nur dem Kind sondern auch uns (bedingt) gefallen.

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#Gretchenfrage: Zesyra von nooborn

Ich bin evangelisch. Wie ich das mit der Religion sehe, könnt ihr in der #Gretchenfrage nachlesen.

Ich war mal für evangelische Theologie immatrikuliert. Ganze zwei Wochen. Der Grund war, dass das Fach NC-frei war (und es war zumindest ein grundlegendes Interesse vorhanden). Ich habe das Studium nie angetreten, aber es wäre sicher interessant geworden. Stattdessen habe ich dann Germanistik und Philosophie studiert. Und das dann kurz vor Ende abgebrochen um jetzt International Management zu studieren. Aber das ist eine andere Geschichte.

Auf jeden Fall ist das evangelische Christentum schon lange meine Wegbegleitung, schon vor dem nicht angetretenen Studium. Meinen Konfi-Ordner hab‘ ich immer noch (Ja, liebe Pastor*innen, einige Konfirmand*innen heben sowas auf).

Ähm ja, zurück zum Thema. Religionsausübung. Ich bin Christin. Evangelisch. Und wenn ihr mehr lesen wollt, dann huscht mal rüber zur Mama Juja, wo ich die #gretchenfrage beantwortet habe.