Mädchenmama – Jungsmama

Immer wenn ich Sätze lese/höre wie „Ich bin ja eine richtige Jungsmama, diese ganzen Mädchensachen – das wäre nichts für mich, ich mag es im Matsch zu toben!“ oder „Ich bin so gern eine Mädchenmama, ich liebe rosa Glitzerkleider und Mädchen sind auch viel ruhiger und nicht so schmutzig!“ kriege ich das kalte Kotzen und überlege ernsthaft ob man nicht vielleicht mit Wälzern wie „Das andere Geschlecht“ zumindest ein bisschen auf diese Köpfe eindreschen könnte. (Hint: nein, Gewalt ist niemals eine Lösung, aber manchmal die Vorstellung davon ein kurzfristiges Wutventil.).

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Fickt euch!

Über Sex und Penisse und warum wir mit unseren Kindern sprechen sollten

Mir wurde ein Artikel in die Filterblase gespült über Mädchen und deren Einstellung zum Sex. Darüber, dass viele schon zufrieden sind, wenn’s nicht weh tut. Und wenn ich sowas lese (bzw. höre, der Artikel bezieht sich auf einen Ted Talk), dann finde ich das gelinde gesagt zum Kotzen.

Dieser Artikel hat mich auf jeden Fall daran erinnert, dass ich schon ewig über etwas schreiben wollte, was mich unglaublich nervt:

Penisse.

Penisse gibt es in allen Formen, Farben und Größen, und sie haben alle eines gemeinsam: sie gehen mir auf den Wecker.

Genau genommen stören mich nicht die Penisse an sich, sondern die Darstellung von Penissen als Zentrum von Sex.

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Rosa und Glitzer sind für alle da

Ist ein Kind mit Vulva im Prinzessinnenkleid eigentlich ein Zeichen für Scheitern feministischer Erziehung? Den Eindruck erwecken Diskussionen in Gruppen häufig. Meine Gedanken dazu.

Bei der Beschäftigung mit „Genderkram“ fällt eines häufig auf: das reflexartige Ablehnen von Rosa und Glitzer, von Prinzessinnenhaftigkeit und allem was mit der „Mädchenschublade“ assoziiert wird. Und auch ich schrieb schon über meine Rosamüdigkeit.

Denn während es wie ein Ermächtigungsprozess erzählt und verstanden wird, wenn kleine Kinder die mit Vulva geboren wurden sich „jungstypisch“ verhalten, „Jungsklamotten“ tragen und „Jungsdinge“ mögen, ist es noch immer in den Augen vieler eine Abwertung, wenn kleine Kinder die mit Penis geboren wurden sich „mädchentypisch“ verhalten, „Mädchenklamotten“ tragen und „Mädchendinge“ mögen.

Ein Kind mit Vulva in Cargohosen, mit lockerem TShirt und ’ner Leidenschaft für Fußball? Saucool!

Ein Kind mit Penis in Kleid, mit Tiara und ’ner Leidenschaft für Puppenpflege? Wird das nicht schwul? Ist das nicht gefährlich für’s Kind? Macht es sich nicht lächerlich? Wird es womöglich kein „echter Mann™“?

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Top 5 Netflix-Serien für Kleinkinder

Ihr habt einen Netflix Account und sucht Serien für 2-4 jährige? Dann seid ihr hier richtig.

Unser Kleinkind guckt manchmal gerne Serien. Manchmal sehr gern. Und manchmal gar nicht.

Mir ist es wichtig, dass die Serien keine sexistische Kackscheiße zementieren (tschüss Lauras Stern & diverse andere), keine Erwachsenen mit echt üblen Pädagogikansichten haben (tschüss Leo Lausemaus) und nicht alle (sprechenden) Figuren weiß sind (tschüss überwältigende Mehrheit der Serien).

Da bleibt nicht mehr soviel übrig.

Hier sind unsere Top 5  der Serien für 2-4 Jährige, die nicht nur dem Kind sondern auch uns (bedingt) gefallen.

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Eure Kinder sind nicht hetero

…und cis sind sie auch nicht

Ein Rant über heteronormative Erziehung im „angeborenen“ Geschlecht.

„So ein kleiner Charmeur, dem werden aber die Mädels in Scharen hinterherlaufen.“

„Na, vielleicht ja auch die Jungs“, sage ich und nehme noch einen Schluck Kaffee. Entsetzen in den Augen, aber nur kurz. „Ja, ja… das wäre natürlich auch in Ordnung.“ beeilst du dich zu sagen und sorgenvoll streift dein Blick über dieses Kind, das du geboren hast.

Im Ernst: Ich kann es nicht mehr haben. Diese Pseudotoleranz. Dieses „es ist okay, wenn ANDERE so sind“. Eure Kinder sind potentiell auch „so“.

Eure Kinder sind homo-, bi(+)- und asexuell. Sie sind polyamurös. Sie sind trans, sie sind nonbinary, sie sind agender. Und so vieles mehr.

Das sagt euch alles nichts? Googelt. Und nehmt die verdammten Scheuklappen ab.

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Mama ist bi

Es ist #BiWeek!

Wer meinen anderen Blog oder mich kennt, der weiß es vermutlich: ich bin bisexuell. Ja! Trotz Mann, Haus, zwei Kindern, und einer relativ klassischen Rollenaufteilung.

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Rosamüdigkeit

„Ich hab die Schnauze voll von rosa!“ lautet der Titel eines wunderbaren Liedes von Suli Puschban

Es ist ein Lied, das mir öfter mal im Kopf rumgeistert. Wenn ich mal wieder nach dem Geschlecht meiner Kinder gefragt werde. Wenn ich ein Geschäft betrete in dem es Kinderspielzeug und/oder Kleidung gibt. Wenn mir gesagt wird, dass Jungs keine Kleider tragen die toll Schwingen beim Drehen, sei halt gesellschaftlich so tradiert. Und dass ich meinem Kind Schaden zufügen würde, wenn ich es nicht so anziehe wie sein Genitalbereich es vorgibt. Bei einem Mädchen ginge das ja noch. Aber bei einem Jungen? Weiterlesen „Rosamüdigkeit“