Rosa und Glitzer sind für alle da

Ist ein Kind mit Vulva im Prinzessinnenkleid eigentlich ein Zeichen für Scheitern feministischer Erziehung? Den Eindruck erwecken Diskussionen in Gruppen häufig. Meine Gedanken dazu.

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Bei der Beschäftigung mit „Genderkram“ fällt eines häufig auf: das reflexartige Ablehnen von Rosa und Glitzer, von Prinzessinnenhaftigkeit und allem was mit der „Mädchenschublade“ assoziiert wird. Und auch ich schrieb schon über meine Rosamüdigkeit.

Denn während es wie ein Ermächtigungsprozess erzählt und verstanden wird, wenn kleine Kinder die mit Vulva geboren wurden sich „jungstypisch“ verhalten, „Jungsklamotten“ tragen und „Jungsdinge“ mögen, ist es noch immer in den Augen vieler eine Abwertung, wenn kleine Kinder die mit Penis geboren wurden sich „mädchentypisch“ verhalten, „Mädchenklamotten“ tragen und „Mädchendinge“ mögen.

Ein Kind mit Vulva in Cargohosen, mit lockerem TShirt und ’ner Leidenschaft für Fußball? Saucool!

Ein Kind mit Penis in Kleid, mit Tiara und ’ner Leidenschaft für Puppenpflege? Wird das nicht schwul? Ist das nicht gefährlich für’s Kind? Macht es sich nicht lächerlich? Wird es womöglich kein „echter Mann™“?

Räubertöchter sind eine Art Statussymbol.

Während „Räubertöchter“ so eine Art Statussymbol unter meist feministisch angehauchten Akademiker*innen-Haushalten sind, frei nach dem Motto „wir haben hier gelebte Chancengleichheit!“, sind Puppenpapas im Prinzesinnenkleid eher problematisch. Und „stereotype Mädchen“ erst recht, weil es scheinbar als eine Art feministischen Scheiterns verstanden wird, wenn Kinder mit Vulva sich in stereotypen Rollenbildern vollkommen wohlfühlen.

„Meine Tochter spielt sogar Fußball“ höre ich viel öfter als Argument für gelungene feministische/gleichberechtigte Erziehung als „Mein Sohn tanzt gern im Tutu!“.

Ich schreibe derartiges hier nicht zum ersten Mal. Aber als ich „Eure Kinder sind nicht hetero… und cis sind sie auch nicht!“ schrieb, erhielt ich zahlreiche Kommentare, sogar zuviele für mich um sie alle einzeln zu beantworten. Und viele warfen mir vor, mein Kind mit Vulva dürfe sich wahrscheinlich gar nicht zu einem „typischen Mädchen“ entwickeln. Und mein Kind mit Penis dürfe sich auch nicht zu einem „typischen Jungen“ entwickeln.

Und deshalb sage ich es nochmal: doch, mein Kind mit Vulva darf ein „typisches Mädchen“ werden. Und mein Kind mit Penis darf ein „typischer Junge“ werden. Mein Kind mit Penis darf aber ebenfalls ein „typisches Mädchen“ werden. Und sich dabei als Junge, Mädchen oder beides, keines davon oder einfach nur es selbst definieren. Und vice versa. Ich werde nicht enttäuscht von ihnen sein, sollten sie sich stereotyp entwickeln und auch nicht, wenn sie es nicht tun. Da habe ich gar kein Recht zu. Es ist ihr Leben, nicht meines.

Mein absoluter Lieblingstweet zum Thema:

Besser kann das kaum ausgedrückt werden. Die Stimmen die sich über selbst gewählte Bezeichungen und Pronomen belustigen sind zahlreich. Aber damit Sprache sich ändert müssen wir die Sprache ändern. Und da werden sicherlich auch massig in wenigen Jahren wieder verworfene sprachliche Hilfskonstruktion dabei sein. Mit der Sprache verändert sich der Diskurs und das Denken und mit der Änderung des Denkens werden wieder neue Möglichkeiten geschaffen Sprache zu ändern.

Ich stehe nicht auf rosa-glitzer-Prinzessinnen-Kleider. Ich mag die Farbe nicht. Glitzer find ich okay. Prinzessinnen Kleider finde ich unpraktisch. In denen zu rennen, zu klettern, zu toben, krabbeln und laufen zu lernen ist halt einfach schwer. Die Klamotten sind zum „Schönsein“ gemacht, für nichts anderes. Mein Mann mag rosa. Und Glitzer. Und Einhörner.

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Beide meine Kinder besitzen Kleider, keines davon ist rosa und glitzert. Aber immerhin kam für den Mann heute die rosa gerüschte Schürze an, die er sich gewünscht hat. Das Kleinkind hat manchmal so „Kleider“ Schübe. Momentan findet es Hosen geiler. Mit großen Taschen um Steine reinzutun. Das Baby hat noch keine Vorlieben bezüglich Klamotten und kriegt deshalb an, was uns gefällt und dem Baby gut steht. Ich glaube so halten das alle Eltern. Nur lassen viele sich davon einschränken ob „Junge“ oder „Mädchen“ an den Kleiderregalen steht. Ich kann die Blogposts von Elternblogger*innen, die sich darüber beschweren auf Grund des Genitals ihrer Kinder in der einen oder anderen Abteilung keine Babyklamotten shoppen zu können, nicht mehr zählen. Den Punkt übergehen wir geflissentlich. Der Kleiderschrank der beiden ist quasi derselbe. Es gab ein paar Neuanschaffungen weil einiges uns nicht mehr gefallen hat. Weil blassrosa dem Baby super steht, dem Kleinkind aber gar nicht. Ein kräftiges Pink steht hingegen dem Baby gar nicht, dem Kleinkind aber schon.

Ich selbst bin kein „typisches Mädchen“ und keine „typische Frau“, ich war es nie und ich werde es wohl auch nie sein. Auf ner Skala von Mann bis Frau bin ich nicht vorhanden. Ich fühle mich inzwischen in meinem Körper wohl. Das war nicht immer so, von Versuchen stereotype Weiblichkeit darzustellen über Brüste abbinden und weite Klamotten aus der Herrenabteilung tragen war wohl alles dabei. Mein Körper ist definitiv „fraulich“ (also etwas was gemeinhin als Frauenkörper gelesen wird: große Brüste, breites Becken) und ich habe lange Zeit damit gehadert, dass ich als Mensch das nicht bin. Ich empfinde mich aber auch nicht als agender oder genderfluid oder anderes. Und ganz ehrlich: es macht einiges einfacher sich im binären System einfach immer als Frau anzukreuzen (bei Fragebögen kreuze ich, wenn vorhanden „anderes“ an). Auch wenn ich das nicht so empfinde. Ich bin eben einfach ich. Ich kann mit der Gesamtheit des Konzepts von „Geschlecht“ nix anfangen.

Wir erziehen „geschlechtsoffen“

Wir erziehen auch nicht „geschlechtsneutral“ (ich mag das Wort nicht). Ich sage immer lieber wir erziehen „geschlechtsoffen“. Unsere Kinder haben geschlechtsspezifische Vornamen, wir benutzen im Alltag geschlechtsspezifische Pronomen und reden gelegentlich von „Sohn“ bzw. „Tochter“. Aber wir sagen nicht „Du bist ein Mädchen/Junge“. Wir versuchen die Kinder nicht auf Grund ihres Geschlechts unterschiedlich zu behandeln – auch nicht sekundär, also auf Grund von geschlechtsmäßig erwarteter Zuschreibungen. Das klappt mal mehr und mal weniger gut.

Ich möchte nicht, dass meine Kinder mit sich selbst hadern müssen, weil das was sie sind nicht mit der gesellschaftlichen Vorstellung von dem übereinstimmt was sie auf Grund ihres Genitals sein sollen. Das ist ein Wunschtraum und das weiß ich. Die gesellschaftlichen Vorstellungen sind eben da und sie werden sich nicht von heute auf morgen verändern. Und ja!, meine Kinder werden (vorausgesetzt sie sind nicht von Natur aus „stereotyp weiblich“ oder „stereotyp männlich“) vermutlich auch Phasen haben in denen sie sich konform zu Geschlechterrollen verhalten, weil sie sich anpassen wollen. Ich hoffe nur, dass wir sie bis dahin stark genug dafür gemacht haben, Dinge die sie lieben nicht deshalb aufzugeben, weil es nicht zu dem passt was von ihnen erwartet wird.

Es ist schön, nicht gemobbt und gehänselt zu werden.

Es ist schön, nicht gemobbt und gehänselt zu werden. Es ist nicht schön, wenn das nur deshalb nicht passiert weil ein Kind Teile von sich selbst verleugnet, überspielt oder verdrängt.

Unser Kleinkind fängt allmählich an sich mit dem Thema „Geschlecht“ auseinander zu setzen.

Ich bin sehr gespannt wie sich das entwickelt. Vor allem wenn der Kindergarten anfängt. Und sollte mein Kind seine Wünsche so beibehalten werde ich alles tun um diese Wünsche zu unterstützen.

Ich glaube, wir werden einen großen Schritt gemacht haben, wenn rosa nicht mehr nur für „Mädchen“, „homosexuelle aber feminine Männer“ und BWLer öffentlich tragbar ist.

Also streut Glitzer in die Welt, sie kann es brauchen.

Autor: Zesyra

Writes about Community Management, Gender, Gaming, Cats, Babies and Stuff.

18 Kommentare zu „Rosa und Glitzer sind für alle da“

  1. :D so ein ähnlicher Kommentar war unter meinem Artikel „Nicht Taufen“ -> Wahrscheinlich werden sich meine Kinder mal aus Protest einer Religions-Gemeinschaft anschließen. Ja das könnte natürlich passieren. Kann man überhaupt etwas richtig machen als Eltern? Nein, man kann nur das tut, was für einen selbst richtig ist ;)

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  2. Dieses „Räubertochter“ Gelaber ging mir schon eine Weile auf den Keks. Gut zu wissen, dass ich nicht alleine bin. ;) Diese ganzen Unterteilungen sind einfach immer doof und Kinder sind unterschiedlich und das kann man auch einfach mal so stehen lassen und muss es nicht betiteln.
    Mit dem Glitzer stimme ich dir aber nicht zu, wegen Mikroplastik und so… ;)

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  3. Ich verstehe nicht, warum so viel Wirbel um die paar Sonderfälle gemacht wird. In 95 % Prozent der Fälle wird ein Kind das was sein biologisches Geschlecht vorgibt. Wir sollten uns unbeschwert dieser Normalität stellen. Wenn es dann eben mal anders ist, dann ist es so. Ist doch egal wer mit wem ins Bett geht und als was er sich fühlt. Trotzdem müssen sich nicht 95 % der Bevölkerung an den Restlichen 5% orientieren und ihre Sprache, ihr Leben an diesen ausrichten. Diese 5% sind Menschen wie du und ich und keine Kranken die eine besondere Behandlung bedürfen.

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  4. Ich kann dir da nur zustimmen. Wir versuchen auch E. „geschlechtsoffen“ großzubekommen (darf man erziehen in den Kontext überhaupt sagen?). Sie soll später all ihre Optionen kennen und sich, als sie selbst wohlfühlen, was auch immer das sein mag.
    Der weiße Feminismus geht ja oft nur in eine Richtung, nämlich die Mädchen/Frauen genauso gut und meist besser zu stellen als Jungs/Männer. Gleichstellung und Chancengleichheit für alle ist in dieser Art des Feminismus so gar nicht gewünscht. Das ist sehr engstirnig und auch sehr schade.

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      1. Wüsste nicht wirklich was :D Werde aber was zum Thema: „Warum ich mein Kind feministisch erziehe“ oder so ähnlich bloggen. Wenn ich den ganzen scheiß Persönlichkeitskram durch habe. Der beschäftigt mich gerade mehr. :/

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  5. Ein toller Text mal wieder :) Ich lese die echt gern – zum einen, weil sie mir beim Nachdenken noch mal einen guten Schubs geben und zum andren, weil sie mich auch beruhigen *g* Ich hab nämlich so eine extreme Tütü Prinzessin, die mittlerweile auch ein schwarzes Lieblingskleid hatte und auch eine Hosenphase (so viel zu den Stimmen, die sagen, das müsste man ihr aberziehen, das kommt und geht alles) – und meine Kleine wird immer für einen Bub gehalten, weil sie bunte oder neutrale Farben bevorzugt. OMG! (not)

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  6. Hi
    Ja, soweit würde ich Dir in vielem zustimmen. Yes Yes Yes.

    Nur den Tweet, den Du zitierst, fand ich echt nicht so toll. Jemand schrieb auch darauf, dass es auf eine unfaire Weise verkürzt.
    Die Mama sucht das Geschlecht aus? Was ist mit Ultraschall Geschlechtsbestimmung? Wer diagnostiziert nach der Geburt auf Grund des äußerlichen Anscheins das Geschlecht? Die Mama? Ich kann deshalb nicht im Geringsten verstehen, was an dem Tweet so treffend sein soll. Ich finde ihn ziemlich daneben. Hinter der Zuschreibung von Geschlecht steht ein ganzes System mit ganz vielen Rädchen, etliche sind medizinisch, die Familie spielt sicher auch ihre Rolle, klaro. Aber Mutti war’s mal wieder. So lustig. Haha. Voll schlagfertig gekontert.

    Ich denke aber auch, dass hinter der rosa glitzer Prinzessinnen Anlehnung ein guter Teil Klassismus steckt. Hello Kitty, Barbie und Disney Prinzessinnen sind das Klischee-Übel, aber Eulen sind super. Eulen waren ja für mich lange das gutbürgerliche Hello Kitty. Da findet der bildungsbürgerliche Habitus schon seine Wege die Differenz weiter aufrecht zu halten, subtiler und mit einer eigenen Ikonographie, die meistens deutlich teurer ist. Eulen sind inzwischen in den Billigläden angekommen. Mal sehen was die gut verdienenden Akademiker*innen sich jetzt einfallen lassen. Ich persönlich bin ja schon auf den Flamingo-Zug aufgesprungen ^^

    Deshalb bin ich bei der geschlechtsneutralen Rethorik immer sehr vorsichtig und frage mich, welchen Klassizismus sie im Gepäck haben könnte. Da lohnt sich genaues Hinschauen.

    Mit meinem fünf Jahre alten Kind habe ich viele Diskussionen darüber, ob bestimmte Dinge exklusiv für bestimmte Geschlechter sind. Und ich finde in dem frühen Alter sieht man noch sehr deutlich, wie diese Kategorie Geschlecht für die Verhandlung über Ressourcen genutzt wird. Dementsprechend finde ich es interessant zu beobachten, gleichzeitig möchte ich aber auch eine akzeptierende und offene Haltung beim Kind fördern. Mal sehen, wie das so klappt.

    Liebe Grüße
    Esther

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    1. Klassizismus auf jeden Fall! Gutes Beispiel dafür zB das unsägliche „Cindy aus Marzahn“ Format. Magst du da mal drüber bloggen? Ich merke immer wieder deutlich, dass Klassizismus eine meiner größten Hürden ist, der ist nämlich tief in meinem Denken verankert und unheimlich schwer (für mich) zu überwinden und zu hinterfragen. Erziehung sei Dank und so.

      Zu dem Tweet und warum ich ihn so treffend finde:
      Es ist ja ein sehr angreifendes und nicht-binäre-Geschlechter absprechendes Fragen vorausgegangen.
      Hat das Geschlecht die Mutti ausgesucht? Nein. natürlich nicht (allein).
      Aber die nicht-binären Identitäten stammen eben auch nicht aus „dem Internet“.
      Es ist eine in meinen Augen sehr gelungene Anspielung auf die ganzen „Deine Mudder“ Witze, die ja doch einen gewissen Bekanntheitsgrad haben. Es ist ein Witz und als solcher keine wissenschaftliche Abhandlung sondern eine humorvolle Verknappung eines Konfliktes im Sprachspiel mit bekannten Witz-Formaten. Und ich grinse jedes Mal wenn ich ihn lese ^^“

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      1. Okay, den Zusammenhang hatte ich nicht gekannt von dem Tweet. Mir war aber die Anspielung auf die „Deine Mudda“ Witze nicht entgangen, die hasse ich nämlich sehr doll. Dann das Zusammenspiel mit der Mutti war’s Rhetorik. Uiuiui. Deshalb war es definitiv schlagfertig, hab ich schon erkannt, aber nicht meine Art von Humor. „Deins hat der Gynäkologe/die Hebamme ausgesucht“ würde ich vermutlich ziemlich lustig finden. Aber das wäre nicht so absurd, wie Interweb. An dem Einwand ist was dran. Eine wissenschaftliche Abhandlung hätte ich jetzt auch nicht erwartet, aber wenn ein Witz auf Abwertung basiert, dann isses immer schwierig, auch als Antwort. Sei’s drum. Kontext macht halt viel aus. Und im Kontext von Elternschaft war die Mutti war’s Assoziation bei mir halt sehr stark. Die kursiert ja eh grade mal wieder ganz fleissig.

        Mit dem Klassizismus würde ich mir nicht unbedingt rausnehmen, da viel zu schreiben. Meine persönlichen Erfahrungen sind überschaubar und als Akademikerin bin ich auch oft genug weit entfernt von einer leichten Sprache. Es gibt auf der Mädchenmannschaft dazu einige Texte und es gibt einen Text von einer Bloggerin, die von ihrer Kindheit erzählt hat, wo Pink für sie als Mädchen quasi der einzige Rückzugsort war. U.a. sehr ergreifend beschrieben, wie sie mit Barbies gespielt hat. Finde ich selbstverständlich nicht. Orr. Wahrscheinlich gibt es den Blog nicht mehr. Auch einen anderen Blog zum Thema habe ich nicht mehr gefunden. Aber ich denke so ab und an wird mir zu dem Thema schon was einfallen. Ich finde grade im AP Umfeld wird oft ganz gedankenlos Klassizmus repliziert. Sich in erheblichem Umfang völlig auf die Bedürfnisse von Babys und Kindern einzulassen und immer derart reflektiert, emotional balanciert sein zu müssen, die Aneignung von Entwicklungsverläufen von Kindern, das ganze Neuro Blabla, usw. Es verbraucht so viele Ressourcen. Und es wird doch immer wieder, wenn auch teilweise subtil, vermittelt, dass man seinen Kindern unheimlich was antut, wenn man sich nicht grenzenlos selbst verausgabt. Diese umfassende Verausgabung ist doch nur auf Basis von allerlei Ressourcen möglich. Und dann ist es immer noch sehr hart. Eltern in Krisenzeiten, oder die langanhaltende Armut durchstehen müssen, die haben dafür keine Kapazitäten. Und die können trotzdem liebevolle Eltern sein. Meine Urgroßmutter war sehr arm und dennoch so liebevoll und in ihrem Umgang mit Kindern ihrer Zeit weit voraus. Sie wird definitiv noch Thema bei mir sein.
        Bin gespannt auf weitere Beiträge und Gespräche mit Dir.
        LG
        Esther

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  7. Vielen Dank für diesen Beitrag, der mir so aus der Seele spricht. Mein Sohn wurde so sehr dafür ausgelacht, dass er rosa mag, während die Tochter Lob für blaue Hosen hört – es ist noch ein weiter Weg, bis hoffentlich alle Kinder glitzerbunt sein können. Danke! LG Svenja

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    1. Wir sind sehr große Regenbogenfans. Und der Mann halt rosa und Glitzer. Vermutlich werden sich die Kinder in der Pubertät aus Protest nur noch in gedeckten Beige-, braun und grautönen oder schwarz/weiß kleiden :D

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