12 von 12 im Juli

Ich habe mir vorgenommen regelmäßiger zu bloggen. Und da ich wie die meisten Menschen ein Gewohnheitstier bin, versuche ich mir Gewohnheiten zuzulegen die meine Ziele unterstützen. Also werde ich künftig hoffentlich jeden Monat an 12 von 12 teilnehmen, also 12 Bilder vom Monatszwölften zeigen. Ich finde das eine schöne Idee, weil man ja nie weiß was kommt. Und ich lese immer auch gern bei anderen Bloggern (Linksammlung 12von12 bei Draußen nur Kännchen).

Ich hoffe natürlich, dass ich zwischen zwei 12 von 12 Beiträgen mindestens einen anderen habe. Vorgenommen hab ich es mir.

Los gehts!

Nachdem ich nach einer eher anstrengenden Nacht das kleine Kind im RingSling nach unten transportiert habe, während das große selbst lief (ich hab auf der Treppe gern die Hände frei, falls Schnurpsel doch mal stolpert), gab es Frühstück und danach Kugelbahn spielen. Ich machte mir einen Plan was ich heute außer massenweise Kaffee trinken noch so vor hatte.

Der erste Gang führte, nach einer kurzen Hausschuhsuche, die damit endete dass das große Kind Gummistiefel anzog, in den Keller. K2 in der Trage und K1 als hilfreiche Unterstützung an meiner Seite (immerhin drei Teile wurden enthusiastisch von der Maschine in den Trockner geräumt), landete die nasse Windelwäsche im Trockner und eine neue Wäsche wurde programmiert. Schnurpsel hat ganz stolz nach Anleitung auf die Knöpfe gedrückt und Waschpulver in die Maschine gegeben.

Das Vorhaben im Wohnzimmer aufzuräumen wurde davon unterbrochen, dass Krümelchen stillen wollte. Und Schnurpsel dann natürlich auch. Ich wollte Kaffee. Es gab dann also eine Trinkpause in der ich beide Kinder stillte und das große Kind seine Puppe anlegte, mir die Puppe anlegte, sich vergewisserte wer aus dem Bekanntenkreis stillen kann (Amo? Apo? Papa? Nana? Dowa?) und ausgiebig zu „Matze die Katze“ tanzte. Dann wollten wir noch Eis! Bei dem Wetter willkommene Abkühlung.

Wir räumten dann ein bisschen auf, lasen dabei Bücher und ich war kurz sehr erschrocken als ich das Tuch auf dem eingeschalteten Herd liegen sah, bis ich realisierte, dass es der Herd der Spielküche war. #Stilldemenz lässt grüßen. Ich machte mir einen Kaffee, vergaß die Halterung für das Pad unter das Pad zu legen, trocknete den Bereich um die Kaffeemaschine und machte mir einen Kaffee, vergaß den Becher unterzustellen und schob ihn unter nachdem ich dem Tröpfeln eine Weile gedankenverloren zugesehen hatte. Habe ich die #Stilldemenz erwähnt?

Da wir Hunger hatten machte ich die Nudeln von gestern warm, für das Kind mit Sauce, für mich mit Frischkäse und Ei durch und Röstzwiebeln drauf. Das ging wunderbar schnell was gut war, weil Schnurpsel müde war. Ich mache gerne schnelle leichte Gerichte, für die Feinschmecker Küche ist der Sartograph zuständig. Fleisch bereite ich eigentlich nie zu.

Ich hatte mir für die Mittagspause die Wäsche und den Klausurstoff vorgenommen, aber es kam anders. Während das Baby selig schlummerte und sich sogar aus dem Tuch ablegen ließ, war stillen und kuscheln mit Schnurpsel an der Reihe. Gerade als die Augen am zufallen war, wachte Krümel auf. Ich nahm also das Baby an die Brust kuschelte mich zum großen Kind und sang ein paar Lieder. Gerade als die Augen am Zufallen waren, klingelte der Paketbote. Und damit war der Nachmittag gelaufen. K1 wollte wissen was im Paket ist (Kinderkleidung), K2 war quengelig weil ich echt schlecht darin bin Paketinhalte beim Stillen anzugucken und ich war genervt, dass meine Mittagspause im Eimer war. Ein müdes Kleinkind, das nicht zur Ruhe kommt ist ja eine echte Erscheinung.

Zum Glück kam der Papa dann irgendwann nach Hause und wurde vom Schnurpsel stürmisch umarmt. Gemeinsam ein völlig überdrehtes Kind auszuhalten ist etwas leichter. Aber irgendwann ist auch der Punkt gekommen, an dem man das Einschlafen nicht mehr fördert, weil man sonst eine Party in der Nacht hat. Wir sortierten alle gemeinsam die neue Kleidergröße für das Baby in die Kommode. Es gab dann einen Müsliriegel für Schnurpsel, den Schlafanzug an und eine Spazierfahrt zum Einkaufen. Nach ungefähr 100m war das Kind eingeschlafen und das Baby sowieso, Elternzeit im Supermarkt, yay!

Wieder zurück habe ich den Garten gegossen, der Sartograph hat Einkäufe verstaut und Brote geschmiert. Danach machte er noch eine Runde Poolpflege (ganz schön zeitaufwendig so ein Pool – aber auch eine tolle Abkühlung und eine Möglichkeit trotz zwei Kindern zum schwimmen zu kommen ohne die irgendwo versorgen zu lassen). Ich stillte in der Zeit unser Krümelchen.

Danach gab es Kuchen und Eis und Cappuccino und elterliches Austauschen über den Tagesverlauf. Draußen wurde es derweil dunkel.

Während Papa das Krümelchen abhielt und umhertrug, legte ich die Wäsche zusammen – aber für morgen steht schon neue bereit. Irgendwie werden mit Kindern aus ein bis zwei Maschinen Wäsche pro Woche so sechs bis sieben. Gut, das kann auch an den Stoffwindeln liegen.

Wir räumten dann gemeinsam das Wohnzimmer auf und nutzten die Gunst der Stunde um das Spielzeug mal wieder auf eine aktiv bespielte Auswahl zu beschränken, ebenso die Bücher. Wir rotieren die viel zu vielen Spielzeuge gern mal durch.

IMG-20160713-WA0008.jpg

Ich hängte dann noch die Wäsche auf während der Sartograph noch seine allabendliche Aufräum- und Katzenfütterrunde machte bei der ich für gewöhnlich schon stillend im Bett liege. Heute dann mal bloggend.

Gute Nacht!

Advertisements

Autor: Zesyra

Writes about Community Management, Gender, Gaming, Cats, Babies and Stuff.

Dein Senf dazu:

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s