Rezept: Frühstücksmuffins

Ich bin ja so ein Mensch der zwar ein ausgedehntes leckeres gesundes Frühstück sehr schätzt aber in der Regel nicht zu sich nimmt. Morgens bin ich meist gerade so dazu in der Lage den Knopf der Kaffeemaschine zu finden und mir zwei Toasts zu schmieren oder eben Milch auf etwas Müsli zu kippen.

Also habe ich beschlossen für das Frühstück am Abend vorher zu backen.

Mitohne Zucker.
Muffins!

Die Vorteile liegen auf der Hand: Muffins sind einfach zu portionieren, können gut mitgenommen werden, sind schnell und simpel zu backen und tarnen sich außerdem als ungesundes Naschwerk.

Das Rezept ist beim Backen entstanden und basiert auf den Standard-Muffin-Rezepten die ich so im Kopf habe.

Zutaten (für ca. 30 Stück):

  • 400 g Vollkornmehl (Ich habe Roggen genommen)
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 4 mittelgroße Eier
  • 200 g Fruchtmark (Ich habe fertiges Apfel-Bananenmark von Naturkind genommen)
  • 100 g Magerquark
  • 250 ml Buttermilch
  • 200 ml Mineralwasser
  • 150 g Butter (geschmolzen, alternativ Öl)
  • 2 EL Honig (flüssigen)
  • etwas Salz

Zutaten nach Geschmack:

  • 100 g Cranberries (ich habe in Apfeldicksaft eingelegte genommen)
  • 2 EL Leinsamen, ungeschrotet (gut für die Verdauung und auch sonst gesund)
  • 2 EL Mandeln, gesplittert oder gehackt
  • 2 EL Sonnenblumenkerne
  • 30 Backoblaten
  • 1 TL Zimt

Zeitaufwand:

  • 5 Minuten zum Zutaten & Zubehör zusammen suchen
  • 5 Minuten zum Zutaten zusammen rühren Teil 1
  • 5 Minuten zum Zutaten zusammen rühren Teil 2
  • = 15 Minuten bis zum fertigen Teig, danach hängt alles davon ab wie schnell ihr mit dem Befüllen einzelner Förmchen seid
  • + pro Muffinblech ca. 15 Minuten Backzeit (bei Gas Stufe 4 entspricht ca. 200°C)

Zubehör:

  • kleine Schüssel
  • Esslöffel
  • Teelöffel
  • Rührschüssel
  • Handmixgerät
  • Küchenwaage
  • Meßbecher
  • Muffinblech
  • n. B. Muffinförmchen
  • Abkühlgitter
  • Topflappen

Frühstücksmuffins03

Zubereitung:

Schritt 1:

Mehl und Backpulver mit Quark, Buttermilch, flüssiger oder sehr weicher Butter, Salz, Mineralwasser sowie den Eiern zu einem glatten Teig verrühren.

Schritt 2:

Fruchtmark und Honig zum Teig geben. Dann mit „müslifähigen“ Zutaten ergänzen. Ich habe, wie oben angegeben, in Apfeldicksaft eingelegte Cranberries, Leinsamen, Sonnenblumenkerne, Mandeln genommen. Außerdem habe ich einen Teil der Muffins mit Zimt gewürzt (isjabaldweihnachtenundso).

Abschweifung:

Künftige Experimente meinerseits sehen vor, getrocknete Äpfel, Rosinen oder Datteln als Fruchtkomponente zu probieren, sowie Macadamia, Wal- und Haselnüsse auszuprobieren. Vielleicht auch mal Kürbiskerne statt Sonnenblumenkerne. Wenn ich ganz faul bin, werde ich bestimmt auch einfach mal eine Tasse Müsli reinkippen. Auf den Leinsamen werde ich sicher nicht verzichten.

Außerdem kann ich mir gut vorstellen 100g Fruchtmark wegzulassen und durch 200g geriebene Möhren zu ersetzen. Auch Zucchini wäre sicher möglich, wobei ich dann zu mehr Honig greifen würde. Ich mag es gern süß. Falls ihr so etwas probiert: Zucchini und Möhren nach dem Reiben immer gut in einem (sauberen!) Geschirrtuch ausdrücken.

Übrigens: wenn ihr fertige Frucht-Babybreie geschenkt bekommen habt, diese aber nicht verfüttern wollt, sind die ein ganz prima Ersatz für Fruchtmark, haben aber in der Regel Zuckerersatzstoffe drin.

Schritt 3:

Nun das Muffinblech vorbereiten. Ich habe in jedes Förmchen auf den Boden eine Oblate gelegt, weil ich die Dinger echt gern mag. Kann man aber problemlos weglassen. Wenn keine Papierformen verwendet werden, dann das Einfetten nicht vergessen.

Die Formen zu gut ¾ füllen und mittig in den Ofen schieben. Bei meinem Gasherd haben sie auf Stufe 4 circa 15 Minuten gebraucht. Das entspricht bei einem E-Herd etwa 200 Grad. Einfach nach 15 Minuten mit der Stäbchenprobe prüfen.

Frühstücksmuffins

Die Muffins sind recht klitschig und fallen beim Abkühlen etwas ein, was an dem feuchten Teig liegt. Wer es lieber trockener mag, sollte die Flüssigkeit reduzieren (z.B. auf die Buttermilch verzichten). Zwei davon sind ein gutes Frühstück. Mit den Resten von Quark  & Fruchtmark kann man auch ein sehr leckeres einfaches Topping machen (einfach verrühren, ggf. noch etwas Honig oder Naturjoghurt untermischen). Die Muffins sollten trocken und kühl gelagert werden, dann dürften sie vermutlich etwa eine Woche halten. Bei uns waren sie vorher weg, der Sartograph hat welche mit auf Arbeit genommen und außerdem schmecken die nicht nur zum Frühstück.

Guten Appetit!

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Autor: Zesyra

Writes about Community Management, Gender, Gaming, Cats, Babies and Stuff.

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