#queergebloggt: mamamamakind

Nach der „Regenbogenmutti“ geht #queergebloggt heute in die zweite Runde.

Den Blog mamamamakind habe ich entdeckt, nachdem sie mir einen Like auf einen Artikel da ließen, habe mich da dann eine Runde festgelesen und lese jetzt immer wieder in unregelmäßigen Abständen alles was neu ist (und gerade ist es so, so spannend!). Ich bin sehr froh, sie euch vorstellen zu dürfen:

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Wir lesen: „Ich mag… schaukeln, malen, Fußball, Krach“

Da auf Twitter Interesse daran bekundet wurde möchte ich euch künftig gerne Bücher & vielleicht auch ab und zu mal einen Film vorstellen, eventuell sogar Apps.

Wir suchen ja immer nach Büchern die möglichst ohne Stereotype auskommen und in denen es auch Kinder of Color gibt. Generell kann ich zur Recherche nach solchen Büchern sehr buuu.ch & das Medienregal empfehlen und auch immer mal wieder das MissyMagazin (Medienempfehlung für Große) das übrigens gerade Crowdfunding braucht.

Ein Dauerbrenner hier ist „Ich mag… schaukeln, malen, Fußball, Krach“ von Constanze von Kitzing. Im Folgenden also ein Text der natürlich irgendwie Werbung ist, weil ich das Buch wirklich toll finde aber ein garantiert unbezahlter Text.


Sowohl Noob1 (bald 4) als auch Noob2 (2) mögen das Buch sehr gerne. Und ich liebe es auch.

Auf je zwei Doppelseiten werden unterschiedliche Kinder dargestellt mit dem was sie mögen. Dabei tauchen Schwarze Kinder und Kinder of Color ebenso selbstverständlich und häufig auf wie weiße Kinder. Das ist in Kinderbüchern so verdammt selten! Viel zu selten. Liebe Illustrierende: bitte achtet da mehr drauf.

Was mir noch ein bisschen fehlt sind Kinder mit sichtbaren Behinderungen, die wurden wie so oft vergessen.

Auf der ersten Seite ist immer zu lesen was das jeweilige Kind mag, die Sätze beginnen immer mit „Ich mag…“ und enden sehr verschieden. Was die Kinder mögen ist dabei nicht stereotyp. Auf dem Deckblatt hält ein Kind, das wohl eher als Junge interpretiert wird den Fußball, auf der „Ich mag Fußball“ Seite ist es ein Kind das wohl eher als Mädchen interpretiert wird. Aber auch das ist sehr schön: die Kinder sind nicht stereotyp als Mädchen/Jungen dargestellt sondern bei vielen bleibt sehr offen ob sie jetzt Jungs, Mädchen, beides, nichts davon oder einfach Kinder sind.

Wasser01

Einzig auf der Seite „Ich mag meine Freunde“ lese ich statt dessen „Ich mag meine Freund*innen“.Ansonsten ist das Buch, auch durch das einfache sprachliche Muster, sprachlich sehr angenehm gestaltet.

Eine Auswahl, was die Kinder so mögen:

„Ich mag nachdenken“ (meine Lieblingsseite)

„Ich mag kleine Dinge“ (wunderschön gestaltete Seiten, die zweite zeigt ganz viele kleine Dinge und wir gucken sie uns immer lange an)

„Ich mag Musik“

Die Lieblingsseite von Noob2 ist ein Kind, das Wasser mag, auf der ersten Seite ist es noch trocken, auf der zweiten läuft Wasser über Haare und Gesicht. Dieses Kind bekommt fast immer ein Küsschen von Noob2 wenn wir das Buch lesen und das Buch wird dann auch oft umarmt.

Wasser02

Die letzte Doppelseite zeigt viele verschiedene Gegenstände und es wird gefragt „Und was magst du?“, eine Seite über die wir uns oft unterhalten und die es in ähnlicher Form auch in dem Buch „Who are you?“ gibt, das ich euch demnächst auch mal vorstellen möchte.

Wasmagstdu

Die Seiten sind aus dünner Pappe, halten aber den kräftigeren Griffen von Noob2 nicht stand und knicken dann. Das Buch ist handlich und so auch eine gute Begleitung für unterwegs – auch weil es 98 Seiten hat.

Alles in allem ist „Ich mag…“ ein wundervolles Buch, das in jedes Bücherregal ab 1,5-2 Jahren sollte und sich auch für ältere Kinder als Gesprächsanlass eignet (Was magst du? Was magst du nicht? Was mögen deine Freund*innen?,…).

 

 

#queergebloggt: Regenbogenmutti

Wie angekündigt höre ich mit #12von12 auf und mache statt dessen ein neues (hoffentlich) regelmäßiges Format hier auf dem Blog: #queergebloggt – Queere Familienblogs stellen sich vor. Möge keiner sagen es gäbe uns nicht! Künftig wird es an dieser Stelle also immer einen kurzen Steckbrief eines queeren Familienblogs geben.

Den Anfang macht Regenbogenmutti, die bestimmt schon viele von euch kennen. Ich habe sie über ihre Frau kennen gelernt, mit der ich befreundet bin und lese ihren Blog inzwischen regelmäßig und gerne.

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#blogfamilia 2018 – Rückblick

Zur Blogfamilia zu gehen war einer meiner guten Vorsätze für 2018. Und ich kann ihn abhaken!
Ich habe es ja nicht so mit fremden Menschen oder Menschenmassen und die Blogfamilia verbindet beides.
Aber Dank der Begleitung von Mama Juja, Mein Glück, der Unangespießten und Frau Papa habe ich dieses Großereignis überstanden.

Das generelle Programm wird schon auf ganz vielen anderen Blogs wieder gegeben, deshalb wird das hier ein sehr privater Eintrag. Mehr Rückblicke gibts gesammelt auf der Blogfamilia Seite.

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Nomen est omen – Vornamenswahl und geschlechtsoffene Erziehung

Das 7jährige Kind von Mein Glück hat mich (indirekt) gefragt, warum unsere Kinder Namen tragen, die ihrem ihnen bei der Geburt zugewiesenen Geschlecht entsprechen.

Das ist nicht das erste Mal, dass mir die Frage gestellt wird und mit der Geburt von Noob3 ist sie gerade wieder aktuell, deshalb beantworte ich das mal in Langform hier auf dem Blog.

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Rapurzel oder: ob die Länge wirklich zählt [Gastbeitrag von Mama Juja]

Ich habe im Geburtsbericht ja schon angeteasert, dass es hier einen total tollen Text von Mama Juja geben wird. Ihr kennt sie vielleicht von anderen Gelegenheiten wie zum Beispiel #Ferdifluff oder der #Gretchenfrage oder einem ihrer unzähligen genialen Texte (hier der aktuellste). Wenn ihr sie noch nicht kennt, ändert das. Die Frau ist weltklasse. Ihre Familie auch.

Mama Juja hat für mein Wochenbett gastgebloggt. Und bevor das Wochenbett vorbei ist, möchte ich diesen Text mit euch teilen. Mama Juja schreibt hier nämlich über eines meiner Lieblingsthemen: Genderkrams und Kinder.

So jetzt hör ich auf zu blubbern und lasse euch den Text lesen.

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Was lange währt… – Die Geburt von Noob3

Hinweis: Was folgt ist ein Geburtsbericht. Ich fand die Geburt sehr schön, trotzdem kann der Bericht Erwähnungen von Dingen enthalten, die du nicht schön findest. Insbesondere wenn du also gerade selbst schwanger bist oder eine beschissene Geburtserfahrung hinter dir hast, pass bitte auf dich auf.

„Wenn die ersten Blumen ihre Köpfe aus der Erde strecken, dann wird euer Geschwisterchen geboren werden.“
Das war es was ich Noob1 und Noob2 erzählt hatte. Der errechnete Termin war am 11.3.
Und weil Noob1 bei 40+2 kam und Noob2 bei 38+4 habe ich nicht wirklich damit gerechnet über den Termin zu gehen.

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